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Yann Arthus-Bertrand

Begeistert von den überwältigend schönen Luftaufnahmen des französischen Fotografen Yann Arthus-Bertrand, die vor einigen Jahren tausende Besucher Europas in Freiluftausstellungen lockte und sich seitdem jährlich in Fotokalendern, Büchern und Tagebüchern finden, entschloss sich der ehemalige Journalist, TV-Macher und Produzent Renaud Delourme, aus den Bildern einen Film zu machen. Am 14. September 2006 erscheint das Werk in unseren Kinos.

Ich bin gespannt, wie das deutsche Publikum auf den Film "Die Erde von oben" reagieren wird. Atemberaubend scheint die Aussicht, die wunderschönen Fotografien auf der Kinoleinwand zu sehen. Uns erwarten rund 170 Bilder unserer Erde, aus der Luft aufgenommen. Die Fotos sind teilweise von Daniel Marchetti so bearbeitet, dass die Kamera hineinzuzoomen scheint und so ein Gefühl der Räumlichkeit erzeugt. Uns erwartet ein Film, der uns in sieben Stationen ("Die Genesis", "Der Mensch", "Die Sinne", "Babel", "Chaos und Ordnung", "Zivilisation", "Terra Incognita" ) über unsere Erde führt, musikalisch untermalt durch einen gelungenen, berührenden Score von Armand Amar, der beim Komponieren indische Flötenmusik, japanische Perkussion, Streichinstrumente und Klavier verwendet hat.

Und dann gibt es da noch zwei Stimmen, die uns begleiten auf unserer Reise über die Erde, mit ihren guten und erschreckenden Seiten. Vater und Sohn (Thomas Fritsch und Malte Stübbing) sehen mit uns die Bilder, und der kleine Junge stellt Fragen zum Warum, Woher und Wohin der Schöpfung und der Menschheit. Vater versucht, die Fragen zu beantworten.

Der Film startet am 14. September. Einige Fotos kann man sich schon mal reinziehn  bei GEO, in der Vorschau auf den GEO-Fotokalender 2006 (Link: http://www.geo.de/GEO/fotografie/fotoshows/4491.html), bzw. bei Knesebeck. Dort sind die Bücher und Tagebücher "Die Erde von oben" erschienen.

  
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