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RICOH Caplio R40 - Lightversion zur R4

Von der hervorragenden R4 wird es ab Juni eine abgespeckte Version geben. Auch die Caplio R40 löst mit 6 Megapixeln auf und glänzt mit Verschlusszeiten von 8 - 1/2000 Sekunde, ISOs bis 800 und vor allem mit der tollen Makrofunktion, dank der aus 1 cm Nähe fotografiert werden kann. Gespart wurde an der Brennweite des Zooms ("nur" umgerechnet 28 bis 160 mm, statt 28 - 200 mm), und der Bildstabilisator fällt leider auch weg.

RICOH Caplio R40Da die RICOH Caplio R40 sehr klein ist (95,0 x 26,0 x 53,0 mm) ist dies bedauerlich, denn mit den Minis fotografiert es sich nicht leicht verwacklungsfrei. Allerdings dürften die hohen ISO-Zahlen und guten Verschlusszeiten der Kamera einiges kompensieren. Noch einmal zur Erinnerung: Seit der R3 sind die R-Caplios mit hervorragenden Objektiven ausgestattet, die a) sowohl den Weitwinkel- (für Innenraum- und Panoramafotografie) als auch den Telebereich (für das Ablichten von Objekten) super abdecken, und b) dank schwenkbarer Linsen sehr raumsparend im Gehäuse untergebracht werden (Double Retracting Lens System heißt das bei RICOH). Die Brennweite des R40-Objektivs liegt bei 28 - 160 mm, die Lichtstärke bei 3,3 (W) - 4,8 (T). Dabei hat die Kamera, wie auch ihre Schwestern, weltspitzenmäßige Zoomfunktionen: Im Makrobereich ist eine Nähe von 1 cm möglich, mit der Zoom-Makro-Funktion wird automatisch die Brennweite, mit der ein Objekt so groß und nah wie möglich aufgenommen wird, ausgewählt, und ohne die Kamera zu bewegen, kann der Fotograf dank des wählbaren Autofokus-Zielpunkts auf eine beliebige Objektpartie scharf stellen.

RICOH Caplio R40 - RückwandDer 6 Millionen-Pixel-CCD bringt maximale Auflösungen von 2816 x 2112 bzw. 2784 x 1856 Pixel (3:2). Auch der helle, 2,5 Zoll große Monitor schafft eine gute Auflösung mit 153.000 Pixeln. Bei einer Blitzreichweite von höchstens 2,4 m ist man schon auf hohe ISO-Zahlen angewiesen.
Die Belichtungseinstellung erfolgt automatisch, kann jedoch manuell korrigiert werden; manuell ist auf Wunsch auch der Weißabgleich möglich.

Auch die RICOH Caplio R40 ist schnell: Die Auslöseverzögerung beträgt nur 0,09 sek, die Reaktionszeit bei vorher angedrücktem Auslöser nur 0,007 sek. Videos werden im AVI-Format mit wahlweise 320x240 oder 160x120 Pixel aufgezeichnet. Mehrere praktische Motivprogramme stehen zur Verfügung, genannt sei hier noch die perspektivische Entzerrung, anderswo auch Trapezfunktion genannt. Gespeichert wird, wenn nicht intern (dafür gibt's 26 MB) auf SC Memory Cards bis 1 GB oder MM-Cards. Mitgeliefert wird ein wiederaufladbarer Akku (DB-60), mit dem rund 350 Bilder pro Ladung möglich sind. Das Ladegerät (BJ6) ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten.

Ab Juni 2006 gibt's die R40 im deutschen Handel, zu einem Preis von rund 300 Euro (UVP). Zum Vergleich: Der UVP der R4 liegt bei rund 400 Euro - da ist dann aber die Anti-Shake-Ausrüstung mit drin (Link: http://fotoblog.validome.org/news/RICOH-Caplio-R4-27.html), und das Objektiv schafft 28 - 200 mm.

  
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