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Panasonic Lumix DMC-FX50 und Lumix DMC-FX07

Zwei neue ganz kleine und starke Kameras mit vergrößertem Weitwinkelspielraum hat Panasonic gestern angekündigt - diese Kleinen sind hervorragend als Partykameras für schnelle, scharfe Porträts und Gruppenbilder aus der Nähe und zum Fotografieren von Architektur und Panorama geeignet, da die Anfangsbrennweite des Objektivs bei umgerechnet 28 mm liegt - das erlaubt, näher als üblich ans Motiv heranzugehen und "es passt trotzdem aufs Bild".

Panasonic Lumix DMC-FX50Dabei sind die Panasonic Lumix DMC-FX50 und FX07 mit einem hoch auflösenden Sensor ausgestattet, der immerhin 7,2 Megapixel-sensibel ist. Das 3,6 fache optische Zoomobjektiv, mit dem beide Kameras arbeiten, heißt LEICA DC VARIO-ELMARIT und schafft Brennweiten im Bereich von umgerechnet 28 - 102 mm. Das macht die beiden zwar nicht zu ausgesprochenen Telekünstlern, bietet aber dafür im Nahbereich und für Panoramabilder doch einen größeren Spielraum als andere Mini-Digis. Arbeiten Sie mit der Funktion "erweitertes optisches Zoom", wird der Zoombereich des Objektivs auf  4,4fach oder 5,5fach (4:3) erweitert, allerdings reduziert sich die Bildauflösung dann auf 5 bzw. 3 Megapixel. Will man ganz nah ans Motiv, kann man dies im Makromodus bis zu 5 cm (WW) bzw. 30 cm (Tele).

Wie alle neueren Panasonic-Kameras sind auch die Panasonic Lumix DMC-FX50 und FX07 zur Unterstützung des Freihand-Fotografierens mit einem optischen Bildstabilisator (OIS) ausgestattet. Dieser prüft die Stabilität der Kamera und gleicht Zittern der Hände durch Gegenbewegungen des Linsenelements aus. Wollen Sie jedoch bewegte Motive fotografieren, können Sie eine Kontrollfunktion, "Intelligent ISO Control" I.I.C genannt, zuschalten. Diese beobachtet quasi das Motiv. Bewegt es sich, erhöht das I.I.C. automatisch die Lichtempfindlichkeit (ISO-Zahl) und es wird mit einer kurzen Belichtungszeit fotografiert. Unbewegte Motive dagegen werden mit optimalen ISO-Werten und Belichtungszeiten abgelichtet.

Panasonic Lumix DMC-FX50Dank eines starken neuen Bildprozessors können die Panasonic Lumix DMC-FX50 und FX07 mit Empfindlichkeiten bis zu ISO 1250 arbeiten, im Hochempfindlichkeitsmodus sogar bis ISO 3200 (bei verringerter Auflösung).  Die Einschaltzeit der Kameras liegt bei 1,3 Sekunden, das Auslösen erfolgt nach dem Fokussieren um 0,005 Sekunden verzögert.

Wo sind denn nun die Unterschiede zwischen der Panasonic Lumix DMC-FX50 und der Panasonic Lumix DMC-FX07?! Zum einen hat die FX50 einen viel größeren Monitor (7,6 cm), auf dem sich locker zwei Fotos nebeneinander oder 9 "eingefrorene" Videobilder einer Sequenz betrachten lassen. Der Monitor der FX07 misst 6,35 cm.

Zur Praxis: Aus 18 Motivprogrammen können Sie wählen, und die Kamera stellt sich automatisch selbst optimal ein. Da wären: Porträt, Sport, Landschaft, Nacht-Landschaft, Nacht-Porträt, Feuerwerk, Party, Schnee, Selbstporträt, Schöne Haut, Speisen, Baby1, Baby 2, Sternenhimmel, Kerzenlicht, Strand, Luftaufnahme (aus dem Flugzeug), Hochempfindlichkeit, Makro, Einfach-Modus (für Anfänger, mit automatischer Gegenlichtkorrektur) und Video (VGA mit 640 x 480 oder Wide-VGA mit 848 x 480 im 16:9-Breitbild-Format). Die FX07 bietet zusätzlich noch einen Unterwassermodus (bitte nur mit Unterwassergehäuse ausprobieren - gibt's zu kaufen) - das wäre dann der zweite Unterschied zwischen den beiden Schwestern.

Unterschied Nummer drei: Die DMC-FX50 kann, da PictBridge-kompatibel, per USB-Kabel direkt am Drucker angeschlossen werden, und Sie können Ihre Bilder (auch die 9 eingefrorenen aus der Videosequenz) gleich ausdrucken.

Die Panasonic Lumix DMC-FX50 können Sie ab September für ca. 449,- Euro (UVP) in Silber und Schwarz, die Panasonic Lumix DMC-FX07 ab September für ca. 399,- Euro (UVP) in Silber, Matt-Schwarz, Nacht-Blau und Bordeaux-Rot im Fachhandel erstehen. Mitgeliefert wird ein LiIon-Akku, das für bis zu 300 Bilder reichen soll. (Ka)

  
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