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Die renommierte schwedische Firma Hasselblad fusionierte vor einigen Jahren mit dem dänischen Unternehmen Imacon. Mit Fujifilm fand sich ein kompetenter Kooperationspartner und gemeinsam wurde eine digitale Spitzenkamera entwickelt. Die Fachzeitschrift "PHOTOGRAPHIE" wagte einen ersten Test zur Kamera und veröffentlichte die Ergebnisse in der Ausgabe 3/2006. Die Hasselblad H2 die getestet wurde, ist eine AF-SLR-Kamera. Sie kann sowohl mit einem Rollfilm-Magazin als auch mit einem Digitalrückteil ausgerüstet werden. Das Fotojournal "PHOTOGRAPHIE" (Link: http://www.photographie.de/) testete die Kamea mit dem aktuellen Digiback ixpress CFH sowie den Objektiven HC 3,5/35 mm und HC 2,8/80 mm. Im Digitalkamera-Test stellte sich schnell heraus, dass die Hasselblad H2D eine hervorragende Bildqualität liefert, die auch höchsten Qualitätsansprüchen gerecht wird. Die Profikamera hat eine Auflösung von 22,2 Megapixeln und liefert 5.440 x 4.080 Pixel. Die speicherbaren Datenmengen sind schon gewaltig, bringt sie doch bei 8 Bit RGB ca. 66 Megabyte und bei 16 Bit RGB ungefähr 132 Megabyte auf den Datenträger. Ein weiteres Ergebnis des Tests war, dass die Farbdifferenzierung und der Kontrastumfang sehr hoch sind und gleichzeitig das Bildrauschen gering, wie es sich für ein so hochwertiges High-End-Produkt gehört.
Die Ergonomie und das Handling sind jedoch nur teilweise gut. Die Tasten für manuelle Belichtungskorrektur und die Einstellung der Programme sowie der Belichtungsmessart sind nur mit abgespreiztem Daumen zu erreichen, außerdem fallen sie zu klein aus. Leider bläst das Kühlgebläse im Digitalrückteil dem durch den Sucher blickenden Fotografen die Luft direkt ins rechte Auge. Da gibt es doch einiges an den nachfolgenden Modellen zu verändern. Für mich war das ein sehr informativer, neutral gehaltener Digitalkamera-Test. Wer mehr wissen möchte, dem empfehle ich die ausführliche Bewertung in der Printausgabe von PHOTOGRAPHIE, Heft 3/2006. |