Artikel drucken

Gartner: Handyabsatz steigt stärker als erwartet

Wegen des guten Starts der Handy-Branche ins Jahr 2006 korrigierten die Marktforscher ihre Jahresprognose für den Handy-Verkauf auf 960 Millionen. Noch im Juli 2005 war die Rede von zu erwartenden 847 Millionen verkauften Mobiltelefonen für 2006. Die Gründe für die hohen Absatzzahlen liegen zum einen im unvermindert starken Geschäft mit dem Austausch alter Handys gegen neue in Westeuropa und Nordamerika, zum anderen nahm der Verkauf in Asien stark zu.

Nach Aussage von Carolina Milanesi von Gartner steigt der Handyabsatz in diesem Jahr stärker als erwartet. Hier zum Vergleich noch ein paar Zahlen: Im Jahr 2005 wurden weltweit rund 816,6 Millionen Handys verkauft. Im ersten Quartal 2006 waren es laut Gartner schon 224 Millionen (laut IDC sogar 226,7 Mio.), das ist ein Anstieg um 23,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund dieser Zahlen rechnet Gartner für 2006 mit 960 Millionen verkauften Mobiltelefonen. Damit sprengt der Handy-Absatz bald die Milliarden-Grenze, dies hatte Gartner im vergangenen Jahr eigentlich erst für 2009 prognostiziert.

Marktführer im ersten Quartal war weiterhin Nokia mit 34 Prozent Marktanteil, dabei profitierte das Unternehmen von seiner Position in Europa, dem Nahen Osten und Asien. Motorola nahm 20,3 Prozent Marktanteil ein, vor allem in Amerika werden Motorola-Handys gekauft. In der Liste folgen Samsung (12,5 Prozent), LG (6,5 Prozent), Sony Ericsson (6,1 Prozent) und BenQ Mobile mit 3,5 Prozent Marktanteil.

Der neuesten "TrendProfile"-Studie des Stern zum Thema Mobilfunk zufolge planen mehr als 12 Millionen Deutsche für das nächste Jahr einen Handykauf.

  
Sämtliche Logos und eingetragene Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.
© 2006 by Fotoblog: Digitalkamera - Imaging - Digital-Fotografie