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Netbooks sind kleine Notebooks, die von 250 bis 300 Euro kosten. Ihre Leistung reicht zum Surfen und Textbearbeitung völlig aus. Die meisten Geräte basieren auf den Atom-Prozessoren des bekannten Herstellers Intel. Seit Anfang 2010 sind Modelle mit der zweiten Atom-Generation namens Pine Trail auf dem Markt, wodurch die Modellvielfalt stark gestiegen ist. Der Kaufinteressent hat die Qual der Wahl Die neuen Atom-Prozessoren N450 und N470 versprechen eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit und einen niedrigeren Energieverbrauch. Wer allerding einige Euro sparen möchte oder muss, kann bedenkenlos zu Geräten mit den Vorgänger-Prozessoren N270 und N280 greifen, da die geringfügig höhere Taktfrequenz der neueren Prozessoren bei normalen Arbeitsvorgängen kaum ins Gewicht fällt. Die Leistung der noch älteren Rechenkerne Atom Z520 und Z530 ist allerdings nicht mehr zeitgemäß. Technische Aspekte Brauchbare Energiespeicher haben 6 Zellen, eine Kapazität von rund 4.400 mAh oder 48 Wh und halten fünf bis sieben Stunden durch. Noch größere Akkus kosten zusätzlich und ragen häufig unpraktisch über die kleinen Gehäuse der Geräte hinaus. Netbook-Festplatten sind meistens herkömmliche Magnetscheiben-Datenspeicher mit 160 bis 250 GB Kapazität. Flash-Speicher mit den Vorteilen Robustheit, kleinere Bauform, weniger Stromverbrauch und schnelleren Zugriffszeiten haben sich aus Kostengründen in diesem Bereich noch nicht durchgesetzt. Der Arbeitsspeicher von Netbooks beträgt meistens 1 GB und lässt sich (miest problemlos) auf 2 GB aufrüsten. Nutzung: Videos und Spiele Die meisten Netbooks besitzen ein Display mit einer Größe von 10 Zoll und einer Auflösung von 1024 mal 600 Bildpunkten. Größere Geräte kommen in Formaten von 11,6 oder 12,1 Zoll mit 1366 mal 768 Pixeln. Wer sein Netbook häufig im freien nutzen wird, achtet auf nicht spiegelnde Bildschirme, büßt dadurch aber auch etwas Helligkeit und Kontrast ein. Freunde von hochauflösenden Filmen greifen zu Geräten mit dem Videobeschleuniger Broadcom Crystal-HD, Spieler einfacher 3D-Games zu Netbooks mit Nvidia ION. Die Geräte mit diesen Zusatzchips sind allerdings größer, teurer und haben eine etwas niedrigere Akkulaufzeit. Hat man derartige Ansprüche an sein zukünftiges Gerät, so ist es empfehlenswert, einen soliden Netbook-Vergleich zu bemühen. Anschlüsse und Internet Schnittstellen-Standard sind zwei bis drei USB-Ports, ein Cardreader, VGA-Ausgang, Netzwerkanschluss und mindestens 802.11 b/g-WLAN. Bluetooth ist eher selten mit an Bord. Gegen Aufpreis bieten viele Hersteller integrierte UMTS-Modems an, die aber dank immer günstiger erhältlichen Surfsticks nicht unbedingt benötigt werden. Betriebssystem- und Programmvielfalt Die neueren Netbooks liefern als Betriebssystem Windows 7 in der Starter Edition mit, die allerdings einige Einschränkungen aufweist: Das Media Center und die Aero-Glass-Oberfläche fehlen, Hintergrundbilder lassen sich nicht ohne weiteres ändern. Weniger Einschränkungen besitzt das ältere Windows XP, welches beispielsweise mit dem Asus Eee PC 1001P geliefert wird. Wer sparen will, kauft ein Gerät ohne Betriebssystem und installiert ein Linux wie Ubuntu. |