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Epson R-D1s aktualisierte Messsucherkamera

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Epson R-D1s aktualisierte Messsucherkamera

Die neue Rangefinder-Kamera von Epson ist die aktualisierte Version der älteren Schwester R-D1 aus dem Jahr 2004. Die beiden digitalen Messsucherkameras fokussieren nach dem Prinzip der Triangulation: Dabei wird das Motiv in zwei leicht versetzten Aufnahmewinkeln im Sucher dargestellt, diese beiden Bilder muss man überlagern.

Das Sucherbild entspricht hierbei genau den Aufnahmebegrenzungen - anders als bei Spiegelreflexkameras -, und es gibt auch keinen Spiegel, der beim Auslösen die Sicht verdecken könnte. Und doch ist die Epson R-D1s in ihrem Design und in vielen Funktionen an traditionelle Kameras angelehnt. So gibt es einen Schnellschalthebel, der zum Spannen des Verschlusses dient, ebenso wie einen Drehknopf (früher für den Rücktransport des Films), mit dem der Fotograf durch die Menüs und Bilder blättern kann, und ein feines rundes Instrument, dessen Zeiger Auskunft über die Anzahl der möglichen Bilder, den Weißabgleich, Akkuladestand und die gewählte Bildauflösung geben. Dieses klassische Gehäuse ist nicht neu: Es basiert auf der Voigtländer Bessa R2 aus dem Hause Cosima. Die Firma zeichnet auch für alle mechanischen und fotometrischen Elemente verantwortlich.

Epson R-D1s Messsucherkamera Die Rangefinder ist mit einem Leica-Bajonett ausgestattet, daher sind alle Leica-M- und Leica-L-Objektive (letztere mit Adapter) kompatibel.
Auch vom digitalen Innenleben der neuen Messsucherkamera, für das die Firma Epson zuständig ist, lässt sich schwärmen: Wie die ältere Schwester, arbeitet auch die R-D1s mit einer Auflösung von 6 Millionen Pixeln. Neu ist, dass die Kamera nun auch Roh-Bilddaten verarbeiten kann: Die parallele Aufzeichnung im RAW- und JPEG-Modus ist möglich. Ebenfalls neu ist, dass die Kamera den Adobe-RGB-Farbraums unterstützt.

Hinzugekommen sind technische Features, wie eine verbesserte Rauschunterdrückung bei Langzeitaufnahmen und mögliche 13 Megapixel für die Direkt-Druckfunktionen sowie bei der Bildwiedergabe eine 16fache Bildvergrößerung und Schnellansicht. Wie in anderen Digitalkameras gibt es auch bei der Epson R-D1s die Möglichkeit, Schärfe, Farbe und Rauschreduktion zu regeln. Einen internen Blitz haben beide Messsucherkameras nicht, statt dessen gibt´s einen Blitzschuh, die Blitzsynchronisationszeit liegt bei 1/125 Sekunde. Für die Verschlussgeschwindigkeit kann zwischen 1/2.000 und 1 Sekunde gewählt werden, und zwischen ISO 200, 400, 800 und 1600 liegt die Lichtempfindlichkeit der R-D1s. Manuell, automatisch oder anhand von Voreinstellungen kann der Weißabgleich erfolgen. 2 Zoll groß ist der Monitor der feinen Kamera. Last but not least: Gespeichert wird auf SD-Karten und die Stromversorgung erfolgt durch ein Li-Ion-Akku-Paket, dass immerhin Power für bis zu 900 Bilder liefert.

In Japan soll die Epson R-D1s Ende März auf den Markt kommen, ein Preis für unsere Breiten ist noch nicht angekündigt. Vermutlich wird er, wie bei der R-D1, bei rund 3000 Euro liegen.

Dies alles hört sich nach Edel-Kamera an. Ausprobieren kann man die ältere Schwester ….,

siehe auch unseren Artikel…

Nachtrag am 29.05.2006

Wie Epson heute bekannt gab, wird es ab Juli 2006 die Epson R-D1s zu einem Preis von 2.000,- Euro (UVP) im Fotofachhandel geben.

 
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